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Blutegeltherapie Schon vor 2500 Jahren war die Behandlung mit Blutegel (Hirudo medicinalis) teil der Heilkunst. Römische und griechische Ärzte setzten Blutegel an. Im Mittelalter kam es auch in Nordeuropa zur Verbreitung der Therapie. Heute weiß man natürlich viel mehr über die Anwendungsmöglichkeiten und die Wirkungsweisen der Egeltherapie. Für viele Menschen ist der Blutegel ein unansehnliches, parasitäres Geschöpf, mit dem man möglichst nichts zu tun haben will. Bei näherer Betrachtung jedoch stellt man fest, dass es sich um ein ganz besonderes Tier handelt, das einem kranken Menschen oder Tier großen Nutzen bringen kann. Die Hauptinhaltsstoffe des Blutegelspeichels sind:
Hirudin Calin Eglin Orgelase Apyrase Histaminähnliche Substanz Weitere Substanzen Einige Indikationen für die Blutegeltherapie: > Arthrosen, Arthritis (Gelenkserkrankungen) |